Standort anlegen
Öffnen Sie in DiPAgE den Bereich Teildaten → Standortverwaltung und wählen Sie Neuen Eintrag hinzufügen. Gespeicherte Standorte können anschließend bei zukünftigen Pflanzenschutzmittelanwendungen direkt wiederverwendet werden.
Standortreferenz auswählen
Wählen Sie zunächst, wie der Standort eindeutig beschrieben werden soll. DiPAgE unterstützt verschiedene Arten der Standortreferenzierung: Koordinaten, Flurstückskennzeichen (ALKIS), InVeKoS-ID (FLIK), Flächengeometrie, Gleisanlage, Forstfläche sowie Straße oder Weg. Dadurch können Standorte aus unterschiedlichen Bereichen des beruflichen Pflanzenschutzes erfasst werden.
Standort beschreiben
Je nach gewählter Standortreferenz werden die dafür benötigten Angaben abgefragt. Zusätzlich können Art, Wert und Einheit der Standortgröße sowie eine eigene Bezeichnung für den Standort hinterlegt werden.
Kartenfunktionen nutzen
Bei geeigneten Standortreferenzen unterstützt DiPAgE die Eingabe über eine Kartenansicht. So können beispielsweise Koordinaten oder Flächen räumlich ausgewählt werden, anstatt alle Angaben vollständig von Hand einzutragen. Amtliche Feldblöcke mit FLIK stehen dabei derzeit nur für Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.
Satzweiser Anbau sowie Wander- und Rotationsanbau
Beim satzweisen Anbau innerhalb eines festen Schlages, Teilschlages oder einer festen Anlage bleibt der Schlag bzw. Teilschlag die maßgebliche Beobachtungseinheit – die kleinste Beobachtungseinheit ist dabei der Teilschlag. Einzelne Sätze sind Teilflächen dieses Objekts und müssen nicht zusätzlich georeferenziert oder als eigene Objekte angelegt werden. Die tatsächlich behandelte Fläche des jeweiligen Satzes wird über das behandelte Objekt erfasst. Der konkrete Satz kann zusätzlich optional in der Beschreibung bezeichnet werden.
Auch die Kultur muss nicht für jeden einzelnen Satz räumlich referenziert werden. Grundsätzlich ist die behandelte Kulturart anzugeben. Insbesondere im Zierpflanzen- und Gemüsebau kann unter den im Datenstandard genannten Voraussetzungen stattdessen die entsprechende BVL-EPPO-Kulturgruppe angegeben werden, sofern das Pflanzenschutzmittel für diese Kulturgruppe zugelassen ist. Eine beliebige Zusammenfassung verschiedener Kulturgruppen ist nicht vorgesehen.
Davon zu unterscheiden ist der Wander- oder Rotationsanbau mit wechselnder oder mehrfacher Belegung, etwa bei Satzwechsel oder satzweisem Anbau mit Mehrfachbelegung innerhalb der Produktionsdauer. Hier kann die Geolokalisation und Flächenangabe auf Grundlage der Betriebsstätte erfolgen. Die Betriebsstätte bildet dabei die kleinste zu betrachtende Einheit. Einzelne Gewächshäuser, Freilandflächen oder andere innerhalb der Betriebsstätte wechselnd genutzte Teilbereiche müssen daher nicht jeweils als eigenständige georeferenzierte Objekte angelegt werden.