Dokumentation

Hier finden Sie Anleitungen und Antworten zur Nutzung von DiPAgE – von der Datenerfassung über die Verwaltung Ihrer Angaben bis zum Export der Aufzeichnungen.

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11 Fragen Aktualisiert 22. Sep. 2026

Ja. DiPAgE wird vom Julius Kühn-Institut entwickelt und öffentlich finanziert. Die Anwendung ist kostenlos nutzbar und eine kostenpflichtige Version oder Bezahlschranken sind nicht vorgesehen.

Nein. DiPAgE kann ohne Registrierung oder Benutzerkonto genutzt werden. Ihre gespeicherten Daten verbleiben lokal auf dem verwendeten Gerät und werden nicht automatisch an das Julius Kühn-Institut oder Dritte übertragen.

Nein. DiPAgE läuft direkt im Browser unter dipage.julius-kuehn.de/app/ – eine Installation ist nicht erforderlich. Auf Wunsch können Sie DiPAgE zusätzlich als App installieren; Sie erhalten dann ein eigenes Symbol auf dem Startbildschirm und ein eigenes Fenster. Welche Browser und Systeme das unterstützen und wie es geht, steht im Thema „Erste Schritte“.

In der Regel können Sie einfach weiterarbeiten. DiPAgE speichert Ihre Eingaben lokal auf dem Gerät und viele Funktionen stehen auch ohne Internetverbindung zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem die Formulare sowie bereits verfügbare Kultur- und Zulassungsdaten. Eine Internetverbindung wird nur für einzelne Funktionen benötigt, zum Beispiel für die aktuelle Suche nach Pflanzenschutzmitteln und Indikationen oder für die Kartenauswahl. Die entsprechenden Angaben können bei Bedarf auch manuell eingetragen werden.

DiPAgE unterstützt XML, CSV und JSON als maschinenlesbare Exportformate. Zusätzlich können Aufzeichnungen als PDF ausgegeben werden. Das PDF dient der übersichtlichen, menschenlesbaren Darstellung, ist jedoch nicht maschinenlesbar und daher nicht als rechtskonformer elektronischer Export vorgesehen. Beim Export können die gespeicherten Protokolle gezielt nach Standort, Pflanzenschutzmittel, Kultur oder behandeltem Objekt gefiltert und gebündelt ausgegeben werden.

Öffnen Sie auf dem bisherigen Gerät den Bereich Profil. Unter Datenverwaltung können Sie über „Sicherung herunterladen (.zip)“ eine vollständige Sicherung Ihrer in DiPAgE gespeicherten Daten erstellen. Öffnen Sie DiPAgE anschließend auf dem neuen Gerät und importieren Sie die Sicherungsdatei dort unter Profil → Datenverwaltung → „Sicherung importieren“.

DiPAgE verwendet einen Kultur-zuerst-Arbeitsablauf. Die Produkt- und Dosierungsfelder sind absichtlich gesperrt, bis eine Kultur über ihren EPPO-Code ausgewählt wird. Sobald eine gültige Kultur ausgewählt wurde, wird der gesamte Produktbereich automatisch entsperrt. Dies verhindert, dass ein Pflanzenschutzmittel für eine nicht zugelassene Kultur erfasst wird.

Einige Produkte tragen eine Bienengefährdungsklassifizierung (Gefahrenklasse NB662x). Für diese Produkte schreiben die Vorschriften ein genaues Anwendungsfenster vor. DiPAgE erkennt die Gefahrenklasse aus dem Synops-Register und macht das Zeitfeld obligatorisch. Sie können die Anforderung aufheben, indem Sie den Bereich „Informativ“ öffnen und eine spezifische Indikation sowie einen Anwendungszeitpunkt auswählen — die App fügt diese Informationen dann automatisch den Aufzeichnungsnotizen zur Einhaltung der Vorschriften hinzu.

Ja. Aktivieren Sie im Produktbereich „Tankmischungen“ und fügen Sie jedes Produkt als eigene Karte hinzu. Jedes Produkt behält seine eigene Aufwandmenge; Datum und Uhrzeit werden vom ersten Produkt übernommen – bei den weiteren Produkten sind diese Felder ausgegraut. Speichern Sie die Kombination über „Tankmischung speichern“ auf der Karte des ersten Produkts. Beim nächsten Mal wählen Sie sie aus der Liste gespeicherter Tankmischungen neben dem Schalter aus; angeboten werden die Mischungen, die für die Kultur des Datensatzes gespeichert wurden.

Teilweise. Öffnen Sie die Kartenauswahl im Standortbereich und zoomen Sie nah an Ihre Fläche heran. In Nordrhein-Westfalen können Sie den amtlichen Feldblock auswählen: DiPAgE übernimmt dessen Grenze und trägt im InVeKoS-Modus FLIK und Schlagnummer ein. Außerhalb von NRW bietet die Karte Flächenumrisse aus einer satellitengestützten Kulturartenerkennung an, jedoch ohne FLIK – die InVeKoS-Nummer tragen Sie dort von Hand ein. Nach der Auswahl legen Sie per Häkchen fest, welche zusätzlichen Referenzen (InVeKoS-ID, Koordinaten) dem Standort hinzugefügt werden; vorausgewählt ist nichts.

Ein Objekt ist die übergeordnete Beobachtungseinheit einer Pflanzenschutzmittelanwendung. Es verbindet den Standort mit seiner räumlichen Referenz und Gesamtgröße sowie mit der dort betrachteten Kulturart oder Kulturgruppe – ungeachtet der Sorte. Als Objekt gelten grundsätzlich zusammenhängende Flächen derselben Kulturart oder Kulturgruppe. In landwirtschaftlichen Kulturen ist die kleinste gemeinsame Beobachtungseinheit der Teilschlag. Das behandelte Objekt beschreibt dagegen den tatsächlich behandelten Anteil innerhalb dieses Objekts. Erfasst wird, ob eine Fläche, Menge oder ein Volumen behandelt wurde und welchen Umfang die Behandlung hatte. Der wesentliche Unterschied liegt in der räumlichen Referenzierung: Das übergeordnete Objekt wird räumlich referenziert. Das behandelte Objekt benötigt keine eigene Georeferenz, da seine räumliche Zuordnung bereits über das Objekt erfolgt. Für ein Objekt können mehrere Standortreferenzen hinterlegt werden. Diese beschreiben immer dasselbe Objekt und stellen nicht mehrere unterschiedliche Standorte dar. Liegt für ein Objekt eine InVeKoS-ID (FLIK) vor, ist diese als Standortreferenz anzugeben – gegebenenfalls auch nachträglich für bereits angelegte Objekte. Um solche Angaben effizient zu ergänzen oder zu bearbeiten, lassen sich die Standortreferenzen im Objekt-Manager über „Standort für die Gruppe bearbeiten“ für alle Anwendungen eines Objekts auf einmal anpassen.

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DiPAgE öffnen

Öffnen Sie dipage.julius-kuehn.de/app/ in einem aktuellen Browser. DiPAgE funktioniert direkt im Browser – eine Installation ist nicht erforderlich. Beim ersten Start wählen Sie die Sprache (Deutsch, Englisch oder Polnisch) und stimmen der lokalen Datenspeicherung zu. Die Sprache ist unabhängig von der Gerätesprache und bleibt über Sitzungen hinweg erhalten.

Optional: als App installieren

Eine Installation legt ein eigenes Symbol auf dem Startbildschirm an und öffnet DiPAgE in einem eigenen Fenster. Je nach Browser erscheint die Option in der Adressleiste oder im Browsermenü.

  1. Öffnen Sie die Adresse in einem unterstützten Browser (siehe unten).
  2. Wählen Sie App installieren bzw. Zum Home-Bildschirm.
  3. Öffnen Sie DiPAgE anschließend über das neue Symbol.
Unterstützte Browser & Betriebssysteme
  • Windows / macOS / Linux: Google Chrome und Microsoft Edge unterstützen die Installation vollständig. Safari unter macOS Sonoma (14.0+) unterstützt die PWA-Installation über Ablage → Zum Dock hinzufügen. Hinweis: Mozilla Firefox auf dem Desktop unterstützt die PWA-Installation nicht nativ.
  • Android: Vollständig unterstützt unter Chrome, Firefox, Edge, Opera und Samsung Internet (über die Installationsaufforderung oder das Browsermenü).
  • iOS / iPadOS (ab iOS 16.4): Unterstützt unter Safari, Chrome, Firefox und Edge. Tippen Sie auf die Teilen-Schaltfläche (oder das Browsermenü) und wählen Sie Zum Home-Bildschirm.

Erste Anwendung dokumentieren

Das Formular für einen neuen Datensatz steht oben auf der Startseite (Neue Pflanzenschutzmaßnahme dokumentieren). Füllen Sie die Bereiche von oben nach unten aus. Datum und Uhrzeit sind nicht vorausgefüllt: Das Anwendungsdatum ist Pflicht, die Uhrzeit nur dann, wenn das gewählte Mittel es erfordert. Speichern Sie mit Eintrag erstellen.

Standort anlegen

Öffnen Sie in DiPAgE den Bereich Teildaten → Standortverwaltung und wählen Sie Neuen Eintrag hinzufügen. Gespeicherte Standorte können anschließend bei zukünftigen Pflanzenschutzmittelanwendungen direkt wiederverwendet werden.

Standortreferenz auswählen

Wählen Sie zunächst, wie der Standort eindeutig beschrieben werden soll. DiPAgE unterstützt verschiedene Arten der Standortreferenzierung: Koordinaten, Flurstückskennzeichen (ALKIS), InVeKoS-ID (FLIK), Flächengeometrie, Gleisanlage, Forstfläche sowie Straße oder Weg. Dadurch können Standorte aus unterschiedlichen Bereichen des beruflichen Pflanzenschutzes erfasst werden.

Standort beschreiben

Je nach gewählter Standortreferenz werden die dafür benötigten Angaben abgefragt. Zusätzlich können Art, Wert und Einheit der Standortgröße sowie eine eigene Bezeichnung für den Standort hinterlegt werden.

Kartenfunktionen nutzen

Bei geeigneten Standortreferenzen unterstützt DiPAgE die Eingabe über eine Kartenansicht. So können beispielsweise Koordinaten oder Flächen räumlich ausgewählt werden, anstatt alle Angaben vollständig von Hand einzutragen. Amtliche Feldblöcke mit FLIK stehen dabei derzeit nur für Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

Satzweiser Anbau sowie Wander- und Rotationsanbau

Beim satzweisen Anbau innerhalb eines festen Schlages, Teilschlages oder einer festen Anlage bleibt der Schlag bzw. Teilschlag die maßgebliche Beobachtungseinheit – die kleinste Beobachtungseinheit ist dabei der Teilschlag. Einzelne Sätze sind Teilflächen dieses Objekts und müssen nicht zusätzlich georeferenziert oder als eigene Objekte angelegt werden. Die tatsächlich behandelte Fläche des jeweiligen Satzes wird über das behandelte Objekt erfasst. Der konkrete Satz kann zusätzlich optional in der Beschreibung bezeichnet werden.

Auch die Kultur muss nicht für jeden einzelnen Satz räumlich referenziert werden. Grundsätzlich ist die behandelte Kulturart anzugeben. Insbesondere im Zierpflanzen- und Gemüsebau kann unter den im Datenstandard genannten Voraussetzungen stattdessen die entsprechende BVL-EPPO-Kulturgruppe angegeben werden, sofern das Pflanzenschutzmittel für diese Kulturgruppe zugelassen ist. Eine beliebige Zusammenfassung verschiedener Kulturgruppen ist nicht vorgesehen.

Davon zu unterscheiden ist der Wander- oder Rotationsanbau mit wechselnder oder mehrfacher Belegung, etwa bei Satzwechsel oder satzweisem Anbau mit Mehrfachbelegung innerhalb der Produktionsdauer. Hier kann die Geolokalisation und Flächenangabe auf Grundlage der Betriebsstätte erfolgen. Die Betriebsstätte bildet dabei die kleinste zu betrachtende Einheit. Einzelne Gewächshäuser, Freilandflächen oder andere innerhalb der Betriebsstätte wechselnd genutzte Teilbereiche müssen daher nicht jeweils als eigenständige georeferenzierte Objekte angelegt werden.

Wie die Suche funktioniert

Die Produktsuche fragt das Synops-Register live ab, während Sie tippen, eingeschränkt auf die bereits gewählte Kultur. Sie benötigt eine Verbindung — siehe Offline-Nutzung für den Fall ohne. Die Suche unterstützt Produktname und Zulassungsnummer, Parallelimporte werden direkt unter ihrem Referenzprodukt gruppiert.

Kultur-zuerst-Workflow

Der Produkt- und Dosierungsbereich ist gesperrt, bis Sie eine gültige Kultur über ihren EPPO-Code auswählen. Das ist Absicht: DiPAgE setzt einen Kultur-zuerst-Ansatz voraus, damit kein Produkt für eine Kultur erfasst wird, für welche es nicht zugelassen ist. Sobald der EPPO-Code bestätigt ist, entsperrt sich der gesamte Produktbereich und die Synops-API filtert die Ergebnisse auf diese Kultur.

Gefahrenbewusster Anwendungszeitpunkt

DiPAgE liest die Gefahrenklassifizierung jedes Produkts aus der Synops-Antwort. Produkte mit einer Bienengefährdungsklasse machen ein Anwendungszeitfeld obligatorisch. Ein Hinweisbanner erklärt die Anforderung und wie man sie aufhebt: Öffnen Sie den Bereich Informativ, wählen Sie eine spezifische Indikation und einen Anwendungszeitpunkt — die Zeitbeschränkung wird automatisch entfernt und die gewählte Indikation den Aufzeichnungsnotizen zur Einhaltung der Vorschriften hinzugefügt.

Notfallzugelassene Produkte (Art. 53)

Produkte unter einer Notfallzulassung tragen keine reguläre Zulassungsnummer, daher sucht DiPAgE diese nur nach Produktname, eingeschränkt auf die bereits gewählte Kultur — derselbe notfallzugelassene Name kann für eine Kultur zugelassen sein und für eine andere nicht. Wählen Sie einen Treffer aus der Liste, oder tippen Sie weiter, falls er noch nicht gefunden wird.

Kultur- und Notfallzulassungsdaten aktuell halten

Anders als die Produktsuche werden Kulturliste, Notfallzulassungen und Bienenschutzauflagen auf Ihrem Gerät gespeichert. DiPAgE aktualisiert sie automatisch beim Start, sobald der gespeicherte Stand älter als 30 Tage ist, sowie bei einem Wechsel der App-Sprache. Fehlt eine erwartete Kultur oder ein Mittel, nutzen Sie Datenbank aktualisieren am Ende der Suchliste; dort sehen Sie auch, wann die Daten zuletzt synchronisiert wurden. Die Produkt- und Indikationssuche bleibt live, dort finden keine Aktualisierungen bzw. Synchronisationen statt.

Maschinenlesbare Exporte

DiPAgE unterstützt den Export von Anwendungsprotokollen als XML, CSV und JSON. Diese Formate sind maschinenlesbar und für den rechtskonformen elektronischen Export der dokumentierten Pflanzenschutzmittelanwendungen vorgesehen. Exportierte Dateien lassen sich mit jedem Texteditor öffnen; bearbeiten Sie sie jedoch nicht von Hand, sondern nehmen Sie Änderungen in DiPAgE vor – sonst kann der erneute Import fehlschlagen.

PDF für die lesbare Darstellung

Zusätzlich können Protokolle als PDF ausgegeben werden. Das PDF ist für die übersichtliche Darstellung und Ablage durch Menschen gedacht. Da es nicht maschinenlesbar ist, stellt es keinen rechtskonformen elektronischen Export dar.

Protokolle filtern und gebündelt exportieren

Im Bereich Protokolle → Filter & Export können gespeicherte Anwendungen nach Standort, Pflanzenschutzmittel, Kultur oder behandeltem Objekt gefiltert werden. Die ausgewählten Datensätze lassen sich anschließend einzeln oder gesammelt in einem der verfügbaren Formate exportieren.

Angaben im PDF

Unter Profil können persönliche Angaben wie Vorname, Nachname und E-Mail-Adresse sowie Unternehmensname und Anschrift hinterlegt werden. Diese Angaben werden ausschließlich für die Erstellung der PDF-Berichte verwendet.

Daten weitergeben

DiPAgE überträgt die gespeicherten Dokumentationsdaten nicht automatisch an einen Server oder an Dritte. Wenn Sie Aufzeichnungen an eine Beratung oder Behörde weitergeben möchten, exportieren Sie sie im benötigten Format und versenden Sie die Datei selbst.

Was ohne Internet funktioniert

DiPAgE speichert die Anwendung und Ihre Dokumentationsdaten lokal auf dem verwendeten Gerät. Deshalb können Sie auch ohne Internetverbindung Formulare ausfüllen, Datensätze speichern, bearbeiten und exportieren. Auch die Erstellung von PDF-Dateien ist offline möglich.

Welche Funktionen Internet benötigen

Einige Funktionen greifen auf aktuelle externe Datenquellen zu und benötigen deshalb eine Internetverbindung. Dazu gehören insbesondere die Suche nach Pflanzenschutzmitteln und Indikationen sowie die Kartendarstellung und Kartenauswahl.

Wenn die Verbindung während der Eingabe abbricht

Ein Verbindungsabbruch bedeutet nicht, dass Ihre bisherigen Eingaben verloren gehen. Sie können die Dokumentation grundsätzlich weiterführen und speichern. Funktionen, die aktuelle Online-Daten benötigen, stehen vorübergehend nicht zur Verfügung. Die betreffenden Angaben können, soweit vorgesehen, auch manuell eingetragen werden.

Lokale Daten regelmäßig sichern

Da Ihre Daten auf dem verwendeten Gerät gespeichert werden, empfehlen wir regelmäßige Datensicherungen. Besonders auf mobilen Geräten kann der Browser gespeicherte Daten unter bestimmten Umständen entfernen, beispielsweise wenn Speicherplatz freigegeben wird. Über die Datensicherung in DiPAgE können Sie deshalb eine vollständige Sicherung Ihrer Daten herunterladen und bei Bedarf wieder einspielen.

Wo Ihre Daten gespeichert werden

Ihre Anwendungsprotokolle, Teildaten sowie Angaben zu Ihrem Benutzerprofil und Unternehmen werden lokal im Browser auf dem verwendeten Gerät gespeichert. Technisch nutzt DiPAgE dafür den lokalen Browserspeicher (IndexedDB). Ihre gespeicherten Dokumentationsdaten werden nicht automatisch an das Julius Kühn-Institut oder an andere Stellen übertragen.

Wann eine Internetverbindung genutzt wird

Einige Funktionen greifen auf externe Online-Dienste zu, zum Beispiel die Suche nach Pflanzenschutzmitteln oder die Kartendarstellung. Bei solchen Abfragen werden die für die jeweilige Anfrage erforderlichen Informationen sowie technisch bedingt die IP-Adresse übertragen. Ihre lokal gespeicherten Anwendungsprotokolle werden dabei nicht mitgesendet.

Was das Gerät verlässt

Ihre Dokumentationsdaten verlassen das Gerät nur, wenn Sie selbst einen Export auslösen und die Datei weitergeben. Sie entscheiden damit, welche Daten Sie wann und mit wem teilen.

Lokale Daten löschen

Die lokal gespeicherten Daten können Sie jederzeit über die Einstellungen Ihres Browsers (gespeicherte Websitedaten für DiPAgE löschen) oder bei einer installierten App über die App-Einstellungen Ihres Betriebssystems (Speicherinhalt löschen) entfernen.

DiPAgE lässt sich nicht installieren

Nicht jeder Browser zeigt automatisch einen Hinweis zur Installation an. Öffnen Sie deshalb das Browsermenü und suchen Sie nach einer Funktion wie App installieren oder Zum Startbildschirm hinzufügen. Falls diese Möglichkeit nicht angezeigt wird, können Sie DiPAgE weiterhin direkt im Browser nutzen.

Kulturliste oder Notfallzulassungen sind nicht aktuell

Diese Informationen werden automatisch über das Internet aktualisiert. Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Gerät mit dem Internet verbunden ist. Anschließend können Sie die Aktualisierung über Datenbank aktualisieren in der Suchliste der Kultur selbst anstoßen. Funktioniert das weiterhin nicht, versuchen Sie es später noch einmal.

Die Pflanzenschutzmittelsuche liefert keine Ergebnisse

Die Suche nach Pflanzenschutzmitteln und Indikationen benötigt eine Internetverbindung. Prüfen Sie daher zunächst Ihre Verbindung. Ist keine Verbindung verfügbar, können die erforderlichen Angaben soweit vorgesehen auch manuell eingetragen werden.

Mein Gerät meldet wenig Speicherplatz

DiPAgE speichert Ihre Daten lokal auf dem verwendeten Gerät. Bei sehr wenig freiem Speicherplatz kann der Browser gespeicherte Anwendungsdaten unter Umständen entfernen. Erstellen Sie deshalb regelmäßig eine Datensicherung über den Profilbereich und speichern Sie diese an einem sicheren Ort.

Der Bereich für Pflanzenschutzmittel ist nicht verfügbar

Prüfen Sie, ob Sie zuvor eine Kultur ausgewählt haben. Wählen Sie im Formular die gewünschte Kultur über den Namen oder den EPPO-Code aus. Anschließend stehen die zugehörigen Eingabemöglichkeiten für Pflanzenschutzmittel zur Verfügung.

DiPAgE fordert zusätzlich eine Anwendungszeit

Bei bestimmten Pflanzenschutzmitteln kann die Angabe der Anwendungszeit aufgrund der zugehörigen Anwendungsbestimmungen erforderlich sein. DiPAgE weist Sie in diesem Fall während der Eingabe darauf hin. Ergänzen Sie die angeforderten Angaben entsprechend im Formular.

Ein Protokoll ist unvollständig und lässt sich nicht exportieren

DiPAgE weist auf fehlende erforderliche Angaben hin. Öffnen Sie das betreffende Protokoll und ergänzen Sie die markierten Felder. Nach dem erneuten Speichern kann das vollständige Protokoll exportiert werden.

Ich möchte alle lokalen Daten löschen

Sie können alle gespeicherten Daten über die Einstellungen Ihres Browsers löschen, indem Sie die Websitedaten für DiPAgE entfernen. Bei einer installierten App lässt sich der Speicher über die App-Einstellungen Ihres Geräts leeren. Sichern Sie vorher alle benötigten Daten über die Export- oder Backup-Funktion.

Sicherung importieren

Gehen Sie zu Profil → Datenverwaltung → Sicherung importieren und wählen Sie die Sicherungsdatei (.zip) vom bisherigen Gerät aus. Nach einer Bestätigung vergleicht DiPAgE jeden Eintrag mit vorhandenen Einträgen gleicher ID. Identische Einträge werden automatisch übersprungen; Teildaten, Profil und App-Einstellungen werden aus der Sicherung übernommen.

Dateien importieren

Im Bereich Protokolle können Sie über Importieren Dateien im Format .json, .csv, .xml oder .zip einlesen – auch eine selbst in Excel ausgefüllte XML-Exportdatei. Fehlen einem Eintrag Pflichtangaben, zeigt DiPAgE ihn vorab zur Prüfung an: Sie entscheiden, ob er trotzdem übernommen wird. Er wird dann als unvollständig markiert und bis zur Ergänzung von Exporten ausgeschlossen.

Konfliktlösung

Wenn ein importierter Eintrag von einem lokalen abweicht, zeigt das Importdialogfeld beide Versionen nebeneinander an. Tippen Sie auf eine Version, um sie auszuwählen, oder behalten Sie den lokalen Eintrag unverändert. Haben zwei Einträge unterschiedliche IDs, aber denselben Inhalt – etwa weil dieselbe Datei zweimal importiert wurde –, können Sie zusätzlich Beide behalten wählen. Jeder Konflikt kann einzeln vor dem Speichern gelöst werden.

Was die rote Markierung bedeutet

Jede Eigenschaft, die zwischen importierter und lokaler Version abweicht, wird rot markiert — einschließlich zusammengesetzter Felder wie Anwendername und GPS-Koordinaten. Der visuelle Vergleich umfasst Zeitstempel, Zulassungsnummern, Verwendungsart, BBCH-Stadium und alle Standardfelder.

Mehrere Objekte gemeinsam behandeln

Aktivieren Sie im Objekt-Manager auf der Startseite den Mehrfachauswahl-Modus und markieren Sie mindestens zwei Objekte mit derselben Kultur; Objekte mit einer anderen Kultur sind als Andere Kultur gekennzeichnet und lassen sich nicht kombinieren. Wählen Sie anschließend Anwendung von Pflanzenschutzmittel hinzufügen. So müssen vergleichbare Anwendungen nicht für jedes Objekt einzeln angelegt werden.

Standort oder Verwendungskontext für ein Objekt ändern

Wählen Sie im Objekt-Manager auf der Karte des Objekts Standort für die Gruppe bearbeiten. Das Formular wechselt in die Gruppenbearbeitung: Ändern Sie Standort oder Verwendungskontext und speichern Sie – die Änderung gilt für alle Anwendungen, die für dieses Objekt erfasst wurden. Der Bereich für Pflanzenschutzmittel bleibt in diesem Modus gesperrt.

Tankmischungen und mehrere Pflanzenschutzmittel

Im Tankmischungsmodus können mehrere Pflanzenschutzmittel innerhalb derselben Anwendung erfasst werden. Jedes Produkt wird dabei mit seinen eigenen Angaben, zum Beispiel zur Aufwandmenge, dokumentiert. Häufig verwendete Kombinationen können über Tankmischung speichern auf der Karte des ersten Produkts gespeichert und bei späteren Anwendungen wiederverwendet werden.

Mehrere Standortreferenzen für dasselbe Objekt

Für ein einzelnes Objekt können bei Bedarf mehrere Standortreferenzen hinterlegt werden. Diese beziehen sich immer auf dasselbe Objekt und denselben Standort, der lediglich auf unterschiedliche Weise beschrieben wird. Die Funktion dient daher nicht dazu, mehrere verschiedene Standorte innerhalb eines Objekts zu erfassen.

Direkt starten

DiPAgE direkt im Browser nutzen. Ohne Anmeldung und kostenlos.

Öffnen Sie die Anwendung und beginnen Sie direkt mit der Dokumentation Ihrer Pflanzenschutzmittelanwendungen. Eine Installation ist nicht erforderlich, auf unterstützten Geräten kann DiPAgE dennoch zusätzlich installiert und offline genutzt werden.

Direkt im Browser
Keine Installation erforderlich. Anwendung öffnen und direkt beginnen.
Keine Anmeldung
DiPAgE kann ohne Benutzerkonto oder Registrierung genutzt werden.
Daten lokal gespeichert
Ihre Dokumentationsdaten verbleiben auf dem verwendeten Gerät.
Offline nutzbar
Auf unterstützten Geräten kann DiPAgE installiert und ohne Internetverbindung verwendet werden.